Deutsch-polnische Bibliothekskooperation wird fortgesetzt
Im Herbst 2009 wurden das erste Mal Bücherkisten zwischen der Stadtbibliothek Chojnice ausgetauscht. Nun geht die Kooperation in die zweite Runde.
Die Emsdettener Bibliothekarin Simone Peters war am 05. Mai zu Gast in der Bibliothek der polnischen Partnerstadt. Die Stadtbibliothek Emsdetten und die Stadtbibliothek Chojnice tauschten zum zweiten Mal deutsche und polnische Kinder- und Jugendbücher sowie einige Romane für die Dauer von etwa 5-6 Monaten aus.
Die Emsdettener Bibliothekarin Simone Peters war am 05. Mai zu Gast in der Bibliothek der polnischen Partnerstadt. Die Stadtbibliothek Emsdetten und die Stadtbibliothek Chojnice tauschten zum zweiten Mal deutsche und polnische Kinder- und Jugendbücher sowie einige Romane für die Dauer von etwa 5-6 Monaten aus.
Die Emsdettener Bibliothekarin Simone Peters war am 05. Mai zu Gast in der Bibliothek der polnischen Partnerstadt. „Auf Einladung meiner polnischen Kollegin Wioletta Karpiak durfte ich in der Jury eines deutschsprachigen Lyrik-Rezitationswettbewerb unter dem Motto „Poesie ohne Grenzen“ mitwirken. Das war schon erstaunlich und beeindruckend – 22 Grundschüler und 16 Jugendliche der weiterführenden Schulen haben mitgemacht! Und es wurden nicht nur deutsche Gedichte einfach „aufgesagt“, sondern mit viel Gefühl und schauspielerischem Talent präsentiert.“, erzählt Simone Peters begeistert. Zu den Gedichten gehörten auch viele deutsche Klassiker von Goethe, Schiller oder von Droste-Hülshoff.
Während die vierköpfige Jury – neben Simone Peters eine Übersetzerin deutscher Literatur, eine Literaturwissenschaftlerin/Germanistin und der deutsch sprechende Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins, Miroslaw Zmudzinski - sich über die vergebene Punktzahl austauschen, beraten und zu einer nicht einfachen Entscheidung finden musste, sahen die jungen Teilnehmer eine Inszenierung von „The Adventures of Plastusia“, dargeboten von Grundschülern.
Bibliotheksdirektorin Anna Lipinska und Miroslaw Zmudzinski ehrten abschließend die stolzen Sieger mit Buchpreisen und verliehen allen Teilnehmern eine Urkunde.
Im Anschluss an den Wettbewerb stand eine Besichtigung der Bibliothek von Chojnice auf dem Programm:
Die Hauptstelle (es gibt noch zwei Zweigstellen) ist seit 2006 in den renovierten Räumen eines ehemaligen Hospitals untergebracht. Es gibt eine Roman-Abteilung für Erwachsene, eine wissenschaftliche Abteilung für Schüler/Studenten, eine Kinder- und Jugendbibliothek, eine Mediathek mit Internet-PCs/AV-Medien und einen Leseraum mit einem großen Präsenzbestand von Lexika, Zeitungen und Zeitschriften. Auch eine Sammlung von Regional-Literatur ist der Bibliothek angegliedert. „Sogar der deutschsprachige „Brockhaus“ ist vorhanden und wird nach Auskunft der Bibliothekare rege genutzt!“, staunt die Emsdettener Bibliothekarin. „Für mich auffällig waren die krassen Gegensätze: Modernste Internet-Plätze stehen neben alten Zettelkatalogen. Die Bibliothek pflegt gerade in mühsamer „Handarbeit“ ihre Katalogdaten in ein EDV-System ein.“
Während die vierköpfige Jury – neben Simone Peters eine Übersetzerin deutscher Literatur, eine Literaturwissenschaftlerin/Germanistin und der deutsch sprechende Vorsitzende des Städtepartnerschaftsvereins, Miroslaw Zmudzinski - sich über die vergebene Punktzahl austauschen, beraten und zu einer nicht einfachen Entscheidung finden musste, sahen die jungen Teilnehmer eine Inszenierung von „The Adventures of Plastusia“, dargeboten von Grundschülern.
Bibliotheksdirektorin Anna Lipinska und Miroslaw Zmudzinski ehrten abschließend die stolzen Sieger mit Buchpreisen und verliehen allen Teilnehmern eine Urkunde.
Im Anschluss an den Wettbewerb stand eine Besichtigung der Bibliothek von Chojnice auf dem Programm:
Die Hauptstelle (es gibt noch zwei Zweigstellen) ist seit 2006 in den renovierten Räumen eines ehemaligen Hospitals untergebracht. Es gibt eine Roman-Abteilung für Erwachsene, eine wissenschaftliche Abteilung für Schüler/Studenten, eine Kinder- und Jugendbibliothek, eine Mediathek mit Internet-PCs/AV-Medien und einen Leseraum mit einem großen Präsenzbestand von Lexika, Zeitungen und Zeitschriften. Auch eine Sammlung von Regional-Literatur ist der Bibliothek angegliedert. „Sogar der deutschsprachige „Brockhaus“ ist vorhanden und wird nach Auskunft der Bibliothekare rege genutzt!“, staunt die Emsdettener Bibliothekarin. „Für mich auffällig waren die krassen Gegensätze: Modernste Internet-Plätze stehen neben alten Zettelkatalogen. Die Bibliothek pflegt gerade in mühsamer „Handarbeit“ ihre Katalogdaten in ein EDV-System ein.“









