Geschichte
Im Überblick
| 1200 v. Chr. | siedeln sich erste Bewohner in der Emsniederung an |
1861 | werden die ersten mechanischen Webstühle aufgestellt. | |
| 1178 n. Chr. | wird der Ort unter dem Namen "Thetten" erstmals urkundlich erwähnt. | 1938 | erhält Emsdetten die Bezeichnung "Stadt" verliehen (17.000 Einwohner). | |
| 1498 | zählt "Detten" an der Ems mit seinen umliegenden sieben Bauernschaften rund 650 Einwohner. | 1969 | wird Hembergen eingemeindet. | |
| 1645 | wird die Gildeordnung der Wannenmacher erneut bestätigt. | 1972 | erfolgt die Stadtkernsanierung. | |
| 1856 | entsteht der erste Fabrikbau (Flachsmaschinenspinnerei). | 1988 | feiert die Stadt ihr 50jähriges Stadtjubiläum. |
Zur Geschichte
| Lange Zeit lebten die Emsdettener von Landwirtschaft, Wannenmacherei (einem Sonderzweig der Korbflechterei) und Handweberei (Leinen aus eigenem Flachsanbau). Wannen sind flache Weidenkörbe, mit denen das ausgedroschene Getreide von Staub und Spreu getrennt wurde. Durch die Mechanisierung der Textilproduktion - die Verarbeitung von Baumwolle ab 1830 und die von Jute nach 1880 - entwickelte sich Emsdetten vom Wannenmacherdorf zur Textilstadt und zum westfälischen Jutezentrum. Außerdem führte die Verbesserung der Verkehrsanbindung Emsdettens zu Wohlstand und wirtschaftlicher Bedeutung. Heute ist der Strukturwandel von der krisengefährdeten Textilindustrie zu innovativen Zweigen der Wirtschaft in den industriellen Betrieben vor Ort gelungen. |
Hinweis: Ausführliche Informationen zum Thema "Ortsgeschichte" finden Sie unter der Adresse www.heimatbund-emsdetten.de! |














