Sanierung

Grabenlose Kanalsanierung mit Schlauchlinern

An der Hansestraße, am Grevener Damm und an der Sinninger Straße hat die Kanalsanierungsfirma Rainer Kiel aus Blomberg die Sanierungsarbeiten inzwischen erfolgreich abgeschlossen.

Für die Sanierung von Kanalrohren können unterschiedliche Sanierungsverfahren zum Einsatz kommen. „Wir haben uns für eine grabenlose Kanalsanierung entschieden, um eine möglichst geringe Beeinträchtigung des Straßenverkehrs und der Anwohnerinnen und Anwohner zu gewährleisten“, erläutert Thomas Röer, Teamleiter Tiefbau bei der Stadt Emsdetten die Entscheidung. „Insbesondere am stark befahrenen Grevener Damm war es uns sehr wichtig, den Verkehrsfluss auch während der Sanierungsarbeiten weiterhin aufrecht zu erhalten.“

Im Gegensatz zu Kanalsanierungsverfahren mit Beton-, Stahl- oder Kunststoffrohren müssen bei der grabenlosen Kanalsanierung keine Straßen und Gehwege großflächig aufgerissen werden, um alte Rohre zu entfernen und neue Leitungen zu installieren. Dafür stellt das benachbarte Unternehmen SAERTEX multiCom aus Saerbeck GFK-Schlauchliner (Glasfaser-Schlauchliner) für das grabenlose Verfahren des Schlauchlinings her. Bei dieser Technologie wird ein mit Kunstharz getränkter Schlauchliner in das Altrohr eingebracht und nach der Aushärtung mit Hilfe von UV-Licht anschließend zum „neuen Rohr im alten Rohr“.

„Unsere Liner kommen bereits weltweit erfolgreich zur Sanierung von Abwasser-, Trinkwasser- und Gasleitungen zum Einsatz“, erklärt Kai Diecks, Geschäftsführer von SAERTEX multiCom. Auch andere Städte in der Region setzen vermehrt auf die innovative Technologie, sodass SAERTEX multiCom in diesem Jahr unter anderem Projekte in Wettringen, Lengerich, Recke und Münster begleitet hat.