kultur

Internationales Frauencafé und Zoom-Workshop mit positiver Resonanz

Insgesamt 22 Frauen folgten der Einladung zum Frauencafé und diskutierten ebenso über die Themen Bildung, Beruf und Gleichberechtigung - aber auch über die schlimmen Bilder des Krieges in der Ukraine.

Durch die Methode „World Café“ wurden an dem Nachmittag die wichtigsten Wünsche und Bedarfe aus dem täglichen Leben der Teilnehmerinnen gesammelt. In den anschließenden Gesprächen wurden dafür erste Ideen und Lösungsansätze entwickelt. Großes Augenmerk soll weiterhin auf den regelmäßigen Austausch und eine starke Vernetzung gelegt werden. Frauen, die schon mehrere Jahre in Emsdetten leben, wollen neue ankommende Frauen noch enger begleiten und unterstützen.

Die Bedeutung des vergangenen Frauencafés war umso stärker, da die Veranstaltung am internationalen Frauentag stattfand. Dieser wurde erstmalig 1911 in Europa gefeiert. In diesem Jahr stand der Frauentag unter dem Motto “Geschlechtergleichstellung heute für ein nachhaltiges Morgen“. Damit soll der Beitrag von Frauen und Mädchen auf der ganzen Welt gewürdigt werden, die bei der Anpassung, der Eindämmung und der Bekämpfung des Klimawandels eine führende Rolle spielen, um eine nachhaltige Zukunft für alle aufzubauen.

Das Internationale Frauencafé wurde von der Gleichstellungsbeauftragten Tanja Heuer und der Koordinationsstelle Integration und Ehrenamt der Stadt Emsdetten veranstaltet.

Zoom-Workshop „Frauen und Bildung“

Im Rahmen des Internationalen Frauentages fand am Donnerstag, 10. März 2022, ein Zoom-Workshop zum Thema „Frauen und Bildung“ statt. Auch diese Veranstaltung wurde von der Koordinationsstelle Integration und Ehrenamt der Stadt Emsdetten organisiert.

In der Konferenz stellte die Dozentin Dr. Evelyna Schmidt von der Deutschen Gesellschaft in Berlin klar, dass Bildung der Grundstock für mehr Gleichberechtigung, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit ist. Ohne Bildung ist es schwer, einen qualifizierten Beruf zu ergreifen. Bildung macht es leichter, sich in gesellschaftlichen Belangen einzubringen und teilzuhaben.

„Nicht nur für Frauen aus anderen Kulturen sind die Themen Bildung, Demokratische Grundwerte und Teilhabe wichtig. Für uns alle sind diese Themen maßgeblich, um Vorurteilen, Gleichgültigkeit und Gewalt entgegen zu wirken“, so Eva Kohl von der Koordinationsstelle Integration und Ehrenamt der Stadt Emsdetten.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Tanja Heuer (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Emsdetten), Eva Kohl (Koordinationsstelle Integration und Ehrenamt der Stadt Emsdetten)