Zukunftsnetz Mobilität

Seit dem 23. November 2016 ist Emsdetten Mitglied im „Zukunftsnetz Mobilität NRW". In einer Feierstunde hatte Michael von der Mühlen, Staatssekretär des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW, die Mitgliedsurkunde an Bürgermeister Georg Moenikes überreicht. Neben 18 Kreisen und 75 Kommunen in NRW ist Emsdetten die erste Kommune im Kreis Steinfurt, die dem Zukunftsnetz beigetreten ist.

Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung, des Klimawandels, der Verkehrssicherheit und der Ressourcenknappheit stehen Kommunen und Kreise vor der Herausforderung, Mobilität für die Zukunft zu sichern und zu gewährleisten. Das Zukunftsnetz Mobilität NRW unterstützt Kommunen und Kreise auf dem Weg, nachhaltige, sichere und effiziente Mobilitätsangebote zu entwickeln. Ziel ist es, Autoverkehr dort wo es möglich ist, zu vermeiden und die damit verbundenen Belastungen zu verringern. Zudem gilt es, bezahlbare, vernetzte und vor allem verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsangebote zu schaffen. Kombinierte Angebote aller Verkehrsträger – von Bus und Bahn über Fahrrad und Fußgänger bis hin zu Sharing-Systemen – sind hier gefragt. Die durch das Zukunftsnetz Mobilität vorgedachten Praxisangebote und Bausteine zum Nachmachen und Mitwirken erleichtern den Mitgliedskommunen und –kreisen die tägliche Arbeit im Rathaus und helfen dabei, das Thema Mobilität dauerhaft in den Arbeitspraktiken der gesamten Verwaltung zu verankern.

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW löst das bisherige Netzwerk Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen ab. Das Zukunftsnetz beschäftigt sich nicht mehr nur ausschließlich mit Themen der Verkehrssicherheit. Auch die Handlungsfelder „Betriebliches und Kommunales Mobilitätsmanagement“, „Schulen und Kinder“ sowie „Senioren“ werden unter dem Gesichtspunkt der Mobilität betrachtet und fließen in die Arbeit mit ein. Damit bietet das Netzwerk Mobilität NRW ein breit gefächertes Angebot rund um zukunftsorientierte, nachhaltige und verkehrsmittelübergreifende Mobilität.

V.l.n.r.: Bürgermeister Georg Moenikes und Staatssekretär Michael von der Mühlen (Bild © Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW).