Umgestaltung Schulhöfe an der Marienschule und der Schule Hollingen

Umgestaltung Schulhöfe an der Marienschule und der Schule Hollingen 

Mit 147.888,04 Euro sollen die Schulhöfe an der Marienschule und der Schule Hollingen dem Klimawandel angepasst werden. Die Stadt Emsdetten erhält eine Zuwendung der europäischen Union unter Einsatz von Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die sich aus dem Projektaufruf „Steigerung der Klimaresilienz“ im Rahmen des Programmes REACT-EU (Recovery Assistance for Cohension and the Territories of Europe) ergibt.

Die Gesamtkosten der Umgestaltungen belaufen sich auf 350.000 Euro. Hiervon entfallen 160.000 Euro auf die Marienschule und 190.000 Euro auf die Schule Hollingen. „Die entstehenden klimaresilienten Schulhöfe erzielen einen zweifachen Mehrwert: für das Klima und das Schulleben“, freut sich Bürgermeister Oliver Kellner über den förderfähigen Betrag von fast 148.000 Euro.

Zu einer guten Schule gehört auch ein guter Schulhof. Jedoch sind die Flächen von Schulhöfen häufig asphaltiert und bieten nur wenig Raum für standorttypische Pflanzen und Tiere. Auch integrierte Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel und dessen Folgen fehlen bei betonierten oder gepflasterten Schulhöfen häufig. Mit der Zuwendung werden die Schulhöfe an der Marienschule und der Schule Hollingen in diesem Jahr durch Maßnahmen zur Anpassung an das Klima und zum Klimaschutz umgestaltet. Zwei effektive Maßnahmen sind hierbei die Entsiegelung und die Begrünung der Flächen. Durch die Kombination der beiden Maßnahmen sollen die umgestalteten Schulhöfe neben der Förderung des Klimaschutzes sowie der Klimaanpassung ein unmittelbares Naturerleben der Schülerinnen und Schüler ermöglichen und für diese als Erholungs- und Wohlfühlort dienen. Denn der Schulhof ist neben Spiel-, Sport und Bewegungsort auch ein Ort der Kommunikation und des Wohlfühlens in den Pausen

Damit tragen die Umgestaltungen einen langfristigen und ganzjährigen Beitrag zum klimaresilienten Leben in Emsdetten bei.