Förderprojekte

Förderung für die Erweiterung und Sanierung der Wilhelmschule

Der zur Wannenmacherstraße hin gelegene Gebäudeteil der heutigen Wilhelmschule wurde 1969 errichtet und 1991 um den Verwaltungstrakt ausgebaut. 2006 erfolgte die bisher letzte Erweiterung des Gebäudeensembles um den OGS Trakt im westlichen Grundstücksbereich. Das vom energetischen Standard her in die Jahre gekommene Gebäude soll nun im Bestand sowohl aus baulicher, als auch aus energetischer Sicht saniert werden. Gleichzeitig tragen die Maßnahmen dazu bei, bereits bestehende Raumdefizite auszugleichen.

Die vom Bund bewilligte Zuwendung ist förderrechtlich zu unterteilen, da unterschiedliche Förderquoten hinsichtlich Neubauten und Bestandsbauten gewährt wurden. 

749.570 Euro der förderfähigen Ausgaben bezuschusst der Bund für die Erweiterung der Wilhelmschule. Der Betrag wird für die Erweiterung des Verwaltungsbereiches, der OGS und für die Schaffung von Gruppen-, Differenzierungs- und Fachräumen eingesetzt. Diese Maßnahmen führen sodann zu einer Entlastung der aktuell beengten Raumsituation. Gleichzeitig kann damit die Dreizügigkeit der Wilhelmschule, ohne Rückgriff auf Klassenraumcontaineranlagen, wiederhergestellt werden.

1.214.745 Euro der Zuwendung sind für die Sanierung der Wilhelmschule bewilligt worden. Für diesen Teil der Förderung setzte der Bund die Beauftragung eines Energieeffizienz-Experten voraus. Dieser beriet die Stadt Emsdetten im Vorfeld und stellte die erforderlichen Angaben für den Förderantrag zusammen. Auch im weiteren Verfahren wird der Energieeffizienz-Experte beratend und unterstützend für die Stadt Emsdetten tätig sein.

Ziel der Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen ist, die Wilhelmschule in allen Teilen zukunftsfähig und modern aufzustellen, Energiekosten zu senken sowie notwendige Sanierungsarbeiten zu bündeln. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Mitte der diesjährigen Sommerferien. Die Fertigstellung ist in den Sommerferien 2024 geplant. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 9.360.000 Euro.