Vollsperrung B481 | Stadt Emsdetten

Vollsperrung B481

Vollsperrung B481

B481-Baumaßnahme ab Sommer 2026: Verkehrsführung und Auswirkungen im Überblick 

Die B481 wird vom 20. Juli 2026 ab 7:00 Uhr bis zum 31. Oktober 2026 zwischen Emsdetten und Greven voll gesperrt. In dieser Phase werden mehrere Brücken erneuert und die Strecke grundlegend umgebaut. Hierfür werden Ampelanlagen installiert. Diese Anlagen werden sukzessive ab dem 14. Juli 2026 eingerichtet und in Betrieb genommen. Das heißt, dass sich einige Signalanlagen bereits einige Tage vor Einrichtung der Vollsperrung in Betrieb befinden werden, um die Funktion sicherzustellen.

Die nachfolgenden Arbeiten für die Umgestaltung der Fahrbahn für 2+1 Führung können ohne Vollsperrung mit geringeren Einschränkungen, wie beispielsweise einer Baustellenampel durchgeführt werden.

Im Vorfeld der Maßnahme finden vom 26.04.2026 bis Mitte Mai Sondierungarbeiten an den drei Brückenbauwerken statt, die ebenfalls verkehrliche Einschränkungen verursachen.

In der Zeit vom 13.07.2026 bis zum 17.07.2026 finden jeweils in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr Vorarbeiten im Bereich Bauwerk Walgenbach (zwischen den Einmündungen K54 Engberdingdamm und K54 Robert-Bosch-Straße in beiden Richtungen) statt. Die Fahrbahn wird hierfür halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Lichtzeichenanlage geregelt.

Hintergrund:

Auf der B481 zwischen Greven und Emsdetten stehen mehrere dringend notwendige Infrastrukturmaßnahmen an. Um die Auswirkungen für Pendlerinnen und Pendler, den Wirtschaftsverkehr und die Anwohnenden entlang der Strecke so gering wie möglich zu halten, bündelt Straßen.NRW diese Arbeiten bewusst in einem kompakten Bauzeitfenster. 

Ab Beginn der Sommerferien 2026 wird die B481 zwischen der Kreuzung mit der B219 in Greven und dem Stadtgebiet Emsdetten für voraussichtlich rund 16 Wochen voll gesperrt. 

Ziel ist es, die Maßnahmen spätestens bis zum Winter abzuschließen und damit eine jahrelange Abfolge von Baustellen zu vermeiden. Während der Vollsperrung werden drei Brückenbauwerke (Walgenbach, Wirtschaftsweg Ansmann, Herberner Mersch) vollständig erneuert; zusätzlich erfolgt der Abriss und Neubau der Überführung am Wasserwerk. Parallel dazu wird die Fahrbahn grundlegend saniert und der Straßenquerschnitt an das hohe Verkehrsaufkommen auf dieser wichtigen überregionalen Verbindung zwischen Münster und der Region Rheine/A30 angepasst. 

Künftig wird der Abschnitt abschnittsweise in einer 2+1- Verkehrsführung betrieben, was sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Verkehrssicherheit erhöht. Gerade für Pendlerinnen und Pendler sowie für die Logistik- und Wirtschaftsverkehre bedeutet die Vollsperrung eine vorübergehende Umstellung. Die Umleitung erfolgt in beiden Richtungen über die B219 und die B475 bei Saerbeck. Straßen.NRW ist sich bewusst, dass dies zu längeren Fahrzeiten führt. Gleichzeitig ermöglicht die konzentrierte Bauweise, dass diese Einschränkungen zeitlich klar begrenzt bleiben – anstatt sich über mehrere Jahre in wechselnden Bauphasen fortzusetzen. 

Auch für die Anliegerinnen und Anlieger entlang der Umleitungsstrecken bedeutet die Bauzeit eine erhöhte Verkehrsbelastung. Das abgestimmte Verkehrskonzept wurde daher gemeinsam mit den betroffenen Kommunen und dem Kreis Steinfurt entwickelt, um Verkehre möglichst verträglich zu führen und sensible Bereiche so weit wie möglich zu entlasten. 

Für die Rettungsdienste wurden Sonderreglungen getroffen, um die Erreichbarkeiten während aller Bauphasen sicherzustellen. Trotz aller Planung lassen sich zusätzliche Belastungen jedoch nicht vollständig vermeiden. 

Die Bauleistungen befinden sich derzeit in der Veröffentlichung. Nach der Vergabe im Frühjahr 2026 wird der konkrete Bauablauf gemeinsam mit den ausführenden Unternehmen final abgestimmt. 

Straßen.NRW wird frühzeitig und fortlaufend über die nächsten Schritte informieren.
Eine Projektseite auf der Internetseite von Straßen.NRW dient dabei als zentrale Informationsplattform und wird sukzessive um Details zu Bauphasen, Bauweise und Verkehrsführung ergänzt.

Mit dem gewählten Vorgehen verfolgt Straßen.NRW ein klares Ziel: kurzfristig spürbare Einschränkungen – langfristig eine leistungsfähige, sichere und zukunftsfeste B481 für Pendler, Wirtschaft und Region.

Ansprechpartnerin Straßen.NRW:

Frau Sandra Beermann

+49 2541 742-294